Jahresbericht 2021

Jahresbericht 2021

Bericht über die Aktivitäten vom Tierheim HEROSZ Fehérvár

Zeitraum: 01.Januar-31.Dezember 2021.

Im Jahre 2021 fanden wir für 349 Tiere (194 Hunde, 153 Katzen, 1 Hase, 1 Meerschweinchen) ein neues Zuhause, und 20 Wildtiere (1 Fledermaus,19 Igel) liessen wir in ihren narürlichen Lebensraum zurück.

Die Zahl der aufgenommenen Hunde war etwas niedriger, und wegen Covid gab es leider wenigere Vermittlungen. Viele Hunde kamen wegen der verschlechterten finanziellen Lage von Tierhaltern, und auch die Vermittlungen verminderten sich auch deswegen.

Voriges Jahr wurden wieder mehrere Katzen von uns aufgenommen, als Hunde! Die Katzenpopulation wird immer viel grösser, aber aber die Behörden beschäftigen sich damit gar nicht!

Unter den 239 aufgenommenen Hunden waren 2 Hunde, die beschlagnahmt wurden. 166 waren Fundtiere, und 71 Hunde wurden im Tierheim abgegeben. Nur in geringer Tierzahl gab es ein Chip. Seit 2015 wird die Zahl von gechipten Tieren immer weniger! Wir machen die Leute auf die Wichtigkeit vomChipen immer aufmerksam. Die Behörden sollen laut der Rechtsregelungen die Tierhalter besser kontrollieren. Solange das nicht gemacht wird, sind die Tierheime immer in schlechter Lage.

Von den 349 aufgenommenen Katzen wurden gesamt 37 Tiere von ihrem Besitzer abgegeben, die anderen 312 waren Fundtiere.

Die Wichtigkeit von Kastration wird durch die folgenden Daten gezeigt : 70 % der aufgenommenen Katzen waren vom Alter unter Halbjahr, aber was noch schlimmer ist, 52% von den kommenden Katzen waren unter 3 Monaten! Der Zuwachs von Katzenpopulation macht diese sehr schlimme Daten! Wegen fehlender Kastration, wegen Leuten, die auf den Strassen die Katzen füttern werden unzählige Katzen geboren. Viele Katzen sterben von denen, aber niemand will davon wissen! Die ins Tierheim aufgenommenen Babykatzen aufzuziehen ist ein sehr grosser Last und ist sehr kostbar. Trotzdem, dass unsere Mitarbeiter und Freiwilligen diese Babykatzen sehr opfermütig pflegen, gibt es leider, die unter ihnen sterben. Und viele, die überleben, wachsen im Tierheim auf, es ist sehr schwer für sie ein Zuhause zu finden. In den Sommermonaten gab es eine Katzenzahl regelmassig über 100, trotzem, dass wir nur viel wenigere Plätze für Katzen haben. In dieser Zeitraum wurden unter den erwachsenen Katzen fast keine vermittelt.

 

53 % der aufgenommenen Hunde waren Welpen unter 1 Jahr. Auch hier macht eine grosse Sorge, dass Hunde unter 3 Monaten auf den Strassen gefunden werden. Mehrmals finden wir ausgeschmissenen Hundebabys, die noch saugten. Ein schrecklicher Fall war, als einige Tage alte Hundebabys neben einem Abfallcontainer gefunden wurden. Zwei ehrenamtlichen Familien haben die Welpen dann sorgsam aufgezogen, Auch so konnte ein Welpe nicht überleben, starb vor 3 Monaten Alter, wegen des schlechten Immunsystems, trotzdem, dass auch er alle nötigen Vakzinen bekommen hat, wie seine Geschwister.

10% der aufgenommenen Tiere sind alte Tiere ( über 7 Jahre). Das scheint nicht hoch zu sein, aber nach der Babytieren ist ihre Versorgung die teuerste, ja in ihren Fällen viele Krankheiten gefunden werden und bei ihnen viele Untersuchungen nötig sind ( Blut, Labor, Rtg, UH) die sehr viel kosten. Am schwersten ist die Vermittlung dieser alten Tiere – besonders, weil bei ihnen öfters Verhaltensprobleme zu finden sind - die Haltungskosten sind in ihrem Fall sehr hoch.

Die Tiergesundheitskosten sind sehr hoch, aber es ist wichtig, dass jedes Tier gleichermassen die nötigen Behandlungen bekommt. Die höchste Ausgabe ist immer die entsprechende Versorgung für die Jungtiere. Vor dem Vakzinenprogramm verwenden wir oft ein Serum und es ist sehr wichtig das Immunsystem der Welpen zu verstärken. Bei jedem Welpen muss man den gleichen Vakzinenprotokoll gefolgt werden.

Jedes aufgenommene Tier ( Katzen, Hunde) bekommt eine aussene-innere antiparasiten-Behandlung. Wenn sie schon gesund sind, bekommen sie die kombinierte Impfung und die Schutzimpfung gegen Tollwut. Die vermittelten Katzen werden vom Anfang an von uns entsprechend geimpft. Die vermittelten Hunde bekamen natürlich auch Mikrochip, unser Tierarzt registrierte das im System.

350 Vakzinen gegen Tollwut; 450 Kombiimpfung für Hunde; ca. 300 Kombiimpfung für Katzen wurden von uns benutzt, nur für Serum für Hunde haben wir 300.000 Ft bezahlt. Wenn jeder Hundehalter für die Kastration des Tieres selbst sorgen würde, müssten die Tierheime wenigere Tiere aufnehmen und hätten wenigere Kosten.

Die Versorgung von Unfalltieren kostet sehr viel. Die Röntgen -und Ultraschalluntersuchungen machen uns viel Kosten, und die Knochenoperationen sind sehr teuer, wenn aber die völlige Genesung des Tieres zu erwarten ist, muss man alles Mögliches für das Tier tun.

 

Grabanc und Móres

167 Hunde (92 Rüden, 75 Hündinnen), und 152 Katzen (55 Kater, 97 weiblichen) wurden kastriert, und wir hatten noch 50 anderen Operationen (Schwanzamputation, Auge-, Hernie-, Tumor OP)und 9 Knochenoperationen. Das bedeutet, dass wir im Jahre 2021 insgesamt 378 Operationen hatten. Wir betonen die Wichtigkeit von Kastration, weil diese rieseige Zahl von Streunertieren anders nicht vermindert werden kann!Tiere über Alter von 6 Monaten vermitteln wir nur kastriert! Tier unter 6 Monaten wird nur mit Kastrationspflicht aus dem Tierheim ausgegeben, und das wird von uns auch kontrolliert. Diese hohe Zahl von Kastrationen können wir nur darum versichern, weil unser Tierheim eine eigene Veterinärabteilung hat, wo die Operationen ( ausser KnochenOPs) durchgeführt werden. Die Tiere müssen so nicht in die Klinik geliefert werden, was auch zeitlich und auch finanziell von einer grossen Bedeutung ist. Zu unseren Tierärzten versichern die Hilfe unsere Mitarbeiter als Assistenz. Zu den Kosten von Operationen muss man auch die Aufhaltungkosten ( regiekosten) von der Veterinärabteilung dazu rechnen.

Im Falle jedes Tieres über 6 Monaten haben wir das Bluttest von einem Bluttropfen durchgeführt, mit dem Ziel auf Mikrofilarien zu testen. Voriges Jahr waren das 157 Fälle. Davon waren 21 ( 13%) positive Ergebnisse, bei diesen Tieren liessen wir weitere Teste auf Herzwurm gemacht, die alle Negativ waren, ausser einem Tier. Auch dieses Tier bekam eine erfolgreiche Behandlung gegen Herzwurm, die 6 Monaten lang dauerte. Bei den anderen Tieren musste man nur die Hautwurmkrankheit behandeln.

Grösster Teil von den aufgenommenen Katzen sind Jungkatzen, wo auf ansteckende Krankheiten noch nicht getestet werden kann, es gab aber sehr viele aufgewachsenen Katzen, und wegen der hohen Kosten von Schnelltesten konnten wir nicht alle von denen testen. Wir können in Fällen ein FIV/FeLV Test machen lassen, wenn der Zustand des Tieres das benötigt oder ein zukünftiger Besitzer uns darum bittet.

In 2021 wurden 49 Katzen von uns getestet, darunter waren 8 ( 16%) Katzen Positiv. Eine Katze, die auf Leukose Positiv war ( ohne Symptomen) fand ein Zuhause in Deutschland.Dazu war nötig, dass hier eine Familie ehrenamtlich ein halbes Jahr lang für Lufi sorgte. Katze Lufi fühlt sich in Deutschland auch heute wohl.

 

Wichtigere Daten sind noch über das Gechlecht von den Tieren: 52 % der aufgenommenen Hunden sind Rüden, unter den erwachsenen Hunden sind das schon 80%. Wegen der hohen Anzahl von Rüden ist die Haltung in Rudeln sehr problematisch. Antisoziale Hunde, die in den Einzelkenneln untergebracht sind,sind 80 % Rüden. Leider beschäftigen sich viele Hundehalter mit der Erziehung ihres Tieres gar nicht, darum sind fast 95 % der aufgenommenen Hunde stark untersozialisiert. Riesengrosse Arbeit und sehr viel Zeit brauchen von uns, bis wir diese Tiere zu einer Vermittlung geeignet machen können. Diese Arbeit könnten wir ohne die Hilfe der Freiwilligen nicht auf ansprechenden Niveau erledigen.

Das Geschlecht unter den Katzen sind ca. ausgeglichen.

Ins Tierheim wurden auch 36 anderen Tiere aufgenommen: 3 Fledermäuse, 1 Hase, 30 Igel, 2 Meerschweinchen. Unter den Igeln waren auch Babytiere und auch Unfalltiere. Grösste Teil von den Wildtieren konnte von uns geheilt oder aufgezogen werden, dann liessen wir sie in ihren Lebensraum in der Natur.

Im Jahre 2021 erschienen wir 74 -mal in den Medien. Neben unserer 17,selbst organisierten Programmen nahmen wir auch am Zivil Tag der Stadt teil. In 28 Fällen kamen Meldungen über schlechter Tierhaltung, wo wir dann mit den Selbstverwaltungen und Behörden zusammenarbeiteten.

Wegen Covid hatten wir im Tierheim nur 1000 Besucher, gegenüber die frühere Jahren, wo wir auch 6-8000 Besucher hatten. Die Auswirkung von Covid Pandemie konnte man auch an den Vermittlungen, und auch an den Spenden ( Sach-und Geldspenden) spüren. Während der Quarantänezeiten konnte man das Tierheim nur mit vorheriger Einmeldung besuchen. Auch die Zahl von Freiwilligen ist limitiert pro Tag, es gibt aber immer genügende Helfer, damit die Hunde gassigehen können und auch die Katzen sozialisiert werden können. Ins Tierheim dürfen nur die Leute hereinkommen, die ein Tier abgeben oder ein Tier adoptieren möchten.

Im Januar besuchte Péter Óvádi vom Ministerium das Tierheim, er äusserte sich über unsere Tierschutzarbeit anerkennend.

Im Februar feierten wir den Valentin-Tag virtuell, viele von unseren Schützlingen bekamen Geschenkpaket.

Im Mai wurden die Hundeschule- Kurse abgehalten, mit der Tielnahme unserer 7 Tierheimtieren und 7 freiwilliger Helfer, unter der Leitung von Henriett Győrfi Hundetrainerin. Grösste Teil der daran teilnehmenden Hunde leben schon in einem neuen Zuhause, dank diesen erfolgreichen Hundeschule Kurs.

Im Mai hatten wir in zwei Interspar Warenhäusern erfolgreiche Spendentage, wo wir 1500 Kg Futter und Nassfutter als Spende bekamen.

Die Programme unserer Kindersektion konnten von uns im Oktober angefangen werden. In der Schule Széna tér hatten wir wieder 2 Gruppen und auch in der Schule Teleki-Sziget utcai eine Gruppe. Zu unserer grossen Freude hatten wir wieder eine Kindergarten-Gruppe, in dem Rákóczi Kindergarten.

  Im Sommer konnten wir im Tierheim die Kinderkurse organisieren. Tierschutzkurs für Kinder ist ein wichtiger Grund zu Tierschutzerziehung. Die Teilnehmerzahl musste limitiert werden, so nahmen an den Tierschutzkursen gesamt 45 Kinder teil.

 

Im Juni hielte unsere Tierheimleiterin einen Vortrag für die Mitarbeiter von IBM ab, im Rahmen des IBM- Programms „Lunch and Learn” , wo das Thema die Arbeit im Tierheim war. Später halfen diese IBM Arbeiter im Tierheim bei freiwilliger Arbeit. In der Schule in Ráckeresztúr hielte Gyöngyi Krepsz 4 Programme für die Schulkinder ab, mit der Hilfe von Kis Tit.

Die jüngsten Schulkinder aus der Schule Munkácsy besuchten das Tierheim und lernten die Tierheimbewohner mit Freude kennen.

Im August wurde unsere Tierheimleiterin von der Kinderschutzzentrale eingeladen, sie hielte mehrere Vorträge in Mór ab. Das Thema war die verantwortliche Tierhaltung, und alles, was man über das Verhalten der Tiere wissen muss. Der Stringers Quartett organisierte für uns eine wohltätige Konzert, auch mit Spendensammeln verbunden.

Im September nahmen wir am Ziviltag der Stadt teil, wir nahmen Hunde und Katzen mit, und zeigten den Interessenten unsere Aktivitäten.

 

Im Laufe september-Oktober wurde das grösste Program von uns durchgeführt, und das hielten wir darum für wichtig, weil die Gesellschaft und die Behörden leider nichts darüber wissen, wasfür Probleme wir im Tierheim Tag für Tag lösen müssen. Tiere, die ins Tierheim aufgenommen werden, haben oft Glück, dass sie aus den früheren schlimmen Umständen rauskommen können. Auf diesem Gebiet ist Latenz sehr gross, und diese Sachen kamen jetzt zur Vorschein. Viel mehrere Tiere wurden von uns gefunden und registriert, als das zu erwarten war. Gyöngyi Krepsz arbeitete mit 11 ehrenamtlichen Helfern zusammen anderthalb Monaten lang im Dorf.

Vom Haus zu Haus kontrollierten sie gesamt 617 Wohnhäuser. Insgesamt 526 Hunde und 320 Katzen wurden von ihnen registriert. Die Dorfbewohner erklärten nur gesamt 91 Hunde ( 17%). 43 % der Hunde sind nicht gechipt ( 224 Hunde), 70 % von den gechipten Hunden verfügen über die pflichtliche Tollwutimpfung. Das bedeutet,dass 60% der im Dorf gehaltener Hunden gegen Tollwut nicht geimpft sind!

Auch die Haltungsumständen sind sehr verschieden. Wir haben auch gute, entsprechende Beispiele gesehen, aber viele Hunde leben an der Kette, und viele von ihnen werden nie freigelassen. Wir sahen verschiedene „Hundehütten” : Fass aus Eisen, offene Käfig, enge Schweinestall usw. 25-30 % der Hunde leben unter schlechten Verhältnissen. Es gaben Tierbesitzer, die auf unsere Ratschläge offen waren, es gaben aber die uns schreiend wegschickten. Die Lage von Katzen ist noch schlimmer, man gibt ihnen zu fressen, aber sonst kümmert man um sie gar nicht. Von den 300 Katzen waren nur 5 Katzen gegen Tollwut geimpft, 7 Katzen haben eine Kombiimpfung und kastriert sind gesamt 7% ( 22 Katzen). Sie vermehren sich, leben in Kolonien, viele von ihnen scheint krank zu sein. Die Kinder schreicheln sie, aber die Eltern denken nicht daran, dass die Katzen entwurmt, geimpft werden müssten.

In vielen Fällen konnten wir es sehen, dass die soziale und gesellschaftliche Probleme auch an den Tieren „spiegeln”. Auf dem Gebiet von Kastration würde eine riesengrosse Erklärungsarbeit nötig! Das kam zur Vorschein laut unserer Registrationsarbeit: nur 8% der Hunde und 7% der Katzen sind kastriert. Das Dorf ist also voll mit vermährungsfähigen Tieren.

Soponya ist ein durchschnittliches ungarisches Dorf, das die Lage von Tierhaltungskultur des Landes ca. abspiegelt, und das ist sehr traurig. Die Selbstverwaltung von Soponya hat sich für diese systematische Methode von Tierregistration entschieden, und dadurch wird sich die Lage der Tiere, das Niveau von Tierhaltung sicher verbessern.

Auch durch diese Registrationsarbeit von uns wurde unsere Meinung unterstützt, dass Gesetz und Rechtsregelung nichts bedeuten, wenn sie ohne der Kontrolle nicht eingehalten werden.Daneben würde die Tierschutzschulung sehr nötig sein Seit mehr als 10 Jahren betätigt die HEROSZ Organisation des Komitats Fejér ihre Kindersektion, in deren 4Jahre langen Programmen Schulkinder und Kinder in Kindergärten von uns unterrichtet werden.

In den letzten Jahren gingen die Rechtsregelungen, die behördliche Hilfe in eine positive Richtung,aber am wichstigsten wäre, wenn die schon egsistierende Regelungen von den Behörden richtig kontrolliert würden. Endlich ist die Streunertier Verordnung geboren, die ab 1. Januar 2022 gültig ist. Das ist ein sehr wichtiger Vortschritt, aber solange, bis der finanzielle Hintergrund nicht versichert ist, wird die Lage in den Tierheimen nicht besser. Man darf es nicht vergessen, dass man laut dem Tierschutzgesetzes eine Verordnung vom Finanzministerium brauchen würde, die diese Frage regeln würde. Diese Verordnung ist aber seit 1999 noch nicht geboren.

Zum Tierwelttag durfte man jetzt keine Veranstaltung organisieren, aber viele Schulen und Kindergärten sammelten Spenden für das Tierheim.

Im November wurde eine Weiterbildung für Freiwilligen abgehalten. Gyöngyi Krepsz unsere Tierheimleiterin sprach darüber, wie man die Tiervermittlung noch wirksamer machen könnte kell tenni ahhoz, was man dazu tun müsste, dass das adoptierte Tier an die neue Umgebung besser angewöhnen kann.

Zum Glück konnten wir die Tierweihnachten organisieren. Unser Nikolaus hat erstmal die Gruppe aus dem Kindergarten empfangen, dann die Vertreter von Grundschulen. Die Kinder spielten und sangen mit Nikolaus zusammen, dann streichelten sie die Tiere.

Wir haben die Vertreter vom Fidesz-Fraktion empfangen und mit Dank übernahmen wir die Sach-und Geldspenden von ihnen.

 

Der Tag wurde mit unserer Mitgliederversammlung, dem Treffen von Freiwiligen abgeschlossen. Nach der Rede vom 1. Vorsitzenden Dr. Attila Berey hielte Gyöngyi Krepsz einen Vortrag über die Ergebnisse, die Schwierigkeiten, die finanzielle Lage im Jahre 2021.

Unser Verein und unsere Stiftung reichte 11 Bewerbungen auf Preisausschreibungen ein und 10 von denen hatten einen Erfolg. Das Tierheim bekam von der Selbstverwaltung Székesfehérvár 7520000 HUF. Unterstützung zur Tierheimbetätigung und Programmen. Die Stiftung Tierheim Herosz Fehérvár, Herosz Fehérvári Állatotthon Alapítvány bekam 1699000 HUF. Auf eine Preisausschreibung des Ministeriatbüros gewannen wir dank Péter Óvádi 2000000 HUF. Unterstützung zur Tierheimbetreibung. Auf einer Preisausschreibung des Agrarministeriums bekamen wir 4972530 HUF zur Erneuerung der Kennelreihe (diese Arbeit wurde auf das nächste Jahr verschoben).

Auf unserer Homepage erschienen jetzt wenigere Berichte über uns, weil wir auch wenigere Programme hatten. Das erste Programm des Jahres ist immer das Hasenstreicheln, das konnte jetzt nur virtuell abgehalten werden.

Auf unser Facebook Seite erreichten wir 24000 Leute, dank der Redakteaurin Edit Sohonyai und dank den Tierheimarbeitern und Freiwilligen, die für Fotos und Texte über die Tiere immer sorgen. 4-5 -mal pro Tag erscheinen wir auf fb, immer mehrere Videos sind auch zu sehen. Die Reaktionen, Rückmeldungen von den Leuten werden von unseren Freiwilligen behandelt, so wird die Kommunikation immer besser. Jeder Aufruf von uns erreicht sein Ziel, unsere fb Folger reagieren mit Geschenken, Geldüberweisungen, auch dadurch wird die Versorgung unserer Tierheimtiere verbessert. Viele Freundschaftgruppen sammelten für uns Spenden: von Alba Car Tours, R-Cup Mezőkövesd, Velencei-tavi Állatbarátok Közössége, Rusznák Reni, Enthroners.

Die Medien interessieren sich für unsere Arbeit, regelmässig geben wir Medienmitteilungen aus, Mit grössten Interesse wurde unser Projekt Soponya verfolgt, wo wir die Tiere registrierten. Vom Fehérvár Televízió wurden Filme im Tierheim gedreht und auf Best FM erschienen unsere Berichte und Texte über zu vermittelnde Tiere. Im Radio Vörösmarty meldete sich unser Programm Wir suchen ein Zuhause ( mit Csilla Sasvári) jeden zweiten Sonntag. Im Radio Kossuth, im Tierschutzprogramm von Andrea Benkő war unsere Tierheimleiterin fast jede Woche anwesend, wo sie über allgemeine und örtliche Themen sprach.

 

Die Einzelkennelreihe wurde erweitert, unsere Freiwillige machten die Arbeit schon fertig. So können die im Einzelkennel lebenden Hunde einen doppelt so grossen Platz haben, wozu die finanzielle Hilfe von unseren Unterstützer aus Deutschland versichert wurde. Sehr herzlichen Dank dafür! Ohne der Hilfe von den ehrenamtlichen Helfern könnten wir keine Erfolge erreichen. Viele von ihnen kommen regelmässig ins Tierheim: gehen mit den Hunden spazieren, beschäftigen sich mit den Katzen, helfen den Tierfplegern bei der täglichen Arbeit. Eine riesengrosse Hilfe ist für uns, wenn freiwillige Helfer Tiere von uns provisorisch übernehmen (als Pflegestelle). Sie ziehen sehr viele Babytiere auf und helfen auch bei Rehabilitation von erwachsenen Tiere. Ohne der wertvollen Hilfe unserer Freiwilligen Jani Fekete hätten viele technische, Instandhaltungsprobleme nicht gelöst werden können. Er ist ein geschickter Fachmann, man kann an ihn mit verschiedenen Problemen immer wenden ( tropfender Wasserhahn, abgerissenes Fenster, abgebrannter Kabel usw.) Er hilft uns auch in den Fällen, wenn wir dank den Spenden von Unterstützern grössere Erneuerungen machen können.

Über die aufopferungsvolle Arbeit unserer Tierpfleger und Freiwilligen werden gute Fotos und Videos von ehrenamtlichen Helfern gemacht. Tiere zu fotografieren ist nicht so einfach, Évi Szarvas macht das für uns regelmässig, damit je mehrere Tiere ein neues Zuhause finden können. Auch die Tierpfleger machen gern Fotos über Augenblicke, oder Videos. Ohne diese Fotos hätten wir unsere Arbeit, die Erfolge den Leuten nicht zeigen können. Viele Freiwillige helfen uns auch von Zuhause: mit der Behandlung von Homepage, facebook Seite, unser Tierregistrationsystem, mit Übersetzung, usw. Wir danken den Mitarbeitern und den Freiwilligen für die aufopferungsvolle Arbeit!

 

Unsere Unterstützer aus Deutschland konnten in Jahre 2021 zum Glück schon öfters uns besuchen, so bekamen auch mehrere Tierheimtiere eine Chance zu einem neuen Leben in Deutschland. Jedes Mal bekamen wir viele Spenden von ihnen und mit ihrer Hilfe konnten wir die Einzelkennel erweitern. Auch die Gruppe von 10 Bichon-Mix Hunden, die aus schlechten Umständen zu uns kamen, wurde von ihnen mit einem separaten Geldsumme unterstützt. Das Ehepaar Kolwer, Herr Thomas Burger, Hund-und Katz Tierhilfe, Hundehilfe Hinterland helfen unsere Arbeit schon seit Jahren. Sehr vielen Dank dafür!

Von unseren örtlichen Unterstützern muss die Selbstverwaltung Székesfehérvár von uns ausgehoben werden : ausser dem Tierversorgungsvertrag bekamen wir 1 M HUF plus Unterstützung dank dem Bürgermeister, und auch viele von den Vertretern spendeten uns aus ihrem eigenen Rahmen.

Unsere Unterstützergesellschaft (Támogatói Társaság) wuchs mit eiginen Mitgliedern, jährlich ca. 1 M HUF bekommen wir von ihnen. Es gaben auch virtuellen Adoptierungen, wir bekamen Spende auch in Postpacket, und viele Unterstützten uns auch mit Geldüberweisung auf Bankkonto.

Von Timea Sturcz, festménytvonLeiterin des Studios Festegess Timivel ( Male mit Timi zusammen) erhielten wir 3 Gemälden, die unser Bürozimmer und die Veterinärabteilung schmücken.

Nestlé Purina, Fressnapf und die Spar-Interspar Warenhäuser und noch viele Privatpersonen gaben uns eine riesengrosse Hilfe zur Ernährung unserer Tierheimtiere.

Neben den Ergebnissen müssen wir auch über die Schwierigkeiten schreiben. Der finanzielle Hintergrund eines Tierheimes ist immer sehr unsicher. Es ist sehr schwer vorher zu planen, da die Spenden und die Erfolge bei Preisausschreibungen nicht vorher garantiert sind. Man kann aber die Ausgaben schon vorher sehen: die Aufhaltung von Tierhäusern ( Wassser, Strom,Gas,Abwasser, Mülltransport), die tiergesundheitlichen Ausgaben, die Arbeiterlöhne sind sehr hoch, auf allen Gebieten gab es Preiserhöhungen. Davon konnte es stammen, dass wir vergeblich.die gleiche Spenden bekamen, mussten wir wegen Zuwachs der Ausgaben das Jahr 2021 mit Verlust abschliessen ( genauso, wie im Jahre 2020). Das bedeutet, dass unsere Ausgaben mehr wurden, als die Einnahmen, so mussten wir unsere Reserve benutzen. Wenn wir auf dem Gebiet Einnahmen keine bedeutende Anderung erreichen können, wird unser Tierheim in eine schlechte Lage kommen - das sonst dieses Jahr 30 Jahre alt wird!

Gyöngyi Krepsz

Tierheim Fehérvár (Fehérvári Állatotthon)