Jahrbericht 2019

Unsere Tätigkeit in Zahlen:

Für 255 Hunde und 173 Katzen fanden wir ein neues, liebendes Zuhause. 39 andere Tiere retteten wir und brachten sie in ihre natürliche Umgebung zurück ( Igel, Schildkröte,Fledermäuse) oder fanden wir für sie ein neues Zuhause ( Kaninchen, Meerschweinchen). 467 Kastration und 26 andere Operationen wurden von uns durchgeführt. 1000 Vaktinen und mehr als 300 Chip wurden von uns im Laufe des Jahres verbraucht. Jeder Hund, der älter als 6 Monaten war, wurde auf Mikrofilarien getestet: von den 213 Untersuchungen waren 32 Tiere von Hautwurmlarven und ein Tier von Herzwurmlarven infiziert. Zum Glück gaben es entwickelte Würmer nicht. Die Behandlungen bekamen alle Tiere, die positive Test hatten.

Im Tierheim hatten wir ungefähr 8000 Besucher. Wir organisierten 77 verschiedene Programme oder nahmen daran teil. In Medien erschienen wir an 97 Programmen, damit wir die Leute über unsere Aktivitäten,über aktuelle Berichte und die verantwortliche Tierhaltung informieren.

Dank der Hilfe unserer Unterstützer aus Deutschland konnte das Dach der Katzenquarantäne fertiggemacht werden und wir fangen an die Einzelkennel zu erweitern. Im Februar wurde ein neues Tierregistrations System im Tierheim mit der Hilfe der Meta-inf GmbH eingeführt, das die Registration klar und leicht behandelbar machte, und so erspart uns Zeit, die wir für die Tiere verwenden können. 

Unsere traditionelle Programme wurden auch dieses Jahr veranstaltet: Hasenstreicheln, Lichter von Székesfehérvár, Weihnachten der Tiere. An diesen Programmen hatten wir sehr viele Besucher. Die Medien berichteten die Leute davon.

Anlässlich der Tierweihnachten bekam das Tierheim sehr viele Spenden von Firmen, Instituten und Privatpersonen, für die wir ihnen auch auf diesem Wege herzlich danken! Im Dezember hielten wir auch die Mitgliederversammlung ab.

Regelmässig wurden die Sonntagsspaziergänge im Tierheim von uns organisiert, an denen ungefähr 60-70 Leute teilnehmen, unter der Leitung der ehrenamtlichen Helfer. Dieses Programm  ist immer beliebter unter der Bevölkerung und trägt zur guten Vermittlungszahl bei.

Die Programme unserer Kindersektion wurden vom Januar-bis Mai und in den Monaten Oktober, November regelmässig von uns abgehalten. Mit 152 Schulkindern konnten wir uns beschäftigen. In der Schule Széna-tér haben wir 2 Gruppen, in der Teleki-Sziget Schule und in der Németh László Schule haben wir je eine Gruppe.

Im Sommer organisierten wir jeden Monat den Tageskurs für Tierschutz für Schulkinder, der auch dieses Jahr sehr beliebt war, 60 Kinder nahmen daran teil.

An den Frühling- und Herbstkursen der Hundeschule bekamen viele von unseren Schützlingen eine Möglichkeit zu lernen, und diese Tiere wurden schon alle adoptiert und konnten sich in ihr neues Zuhause gut integrieren.

Im Tierheim empfingen wir regelmässig Kindergruppen aus Kindergärten und Grundschhulen, vor allem im Mai oder im Oktober, und im Juni bekamen wir Besucher aus mehreren Kinderlagern. 

In der Schule in Sárszentmiklós wurden Sachspenden für uns gesammelt, die von den Spendern auch ins Tierheim geliefert wurden. Anlässlich des Tierwelttages organisierten auch die Schüler von Grundschulen Munkácsy und Comenius, und vom Gymnasium Tóparti Spendensammeln,-  sie brachten die Spende persönlich ins Tierheim und lernten unsere Tiere und das Tierheimleben mit Freude kennen.

In der Bory-Burg und in der Innenstadt nahmen wir auch an Programmen teil, die von anderen Organisationen veranstaltet wurden. Auch mehrere "Teamaufbautrainingen" von Instituten wurden bei uns im Tierheim abgehalten. Im Warenhaus Auchan konnten wir wieder erfolgreich Spenden sammeln. Im Tesco Warenhaus "Palota" bekamen wir eine Möglichkeit vierteljährlich Spendensammeln zu organisieren.

 

 

 

Im Rahmen ehrenamtlicher Arbeit half uns ein Team von IBM mehrmals. Neben der physischen Arbeit gaben sie uns auch andere Hilfe: sie sammelten uns persönlich Sachspenden und Geldspenden.

Verletzte Unfalltiere wurden vor allem am Anfang des Jahres ins Tierheim gebracht, in mehreren Fällen waren teuere Operationen nötig. Im Sommer nahmen wir viele verletzte Katzen ins Tierheim auf.

Dieses Jahr war das erste, wo wir mehrere Katzen empfingen, als Hunde. Im Falle der Hunde kann man schon bemerken, dass Chipen wirksam ist. Hunde zu retten und ihnen Platz zu geben - damit beschäftigen sich immer mehrere Organisationen. In Székesfehérvár oder auf ihrer Umgebung bilden sich immer öfter solche Gruppen zu diesen Zielen. Mit Katzen beschäftigt sich aber nur unsere Organisation allein. Viele füttern die Streunerkatzen und es gibt immer eine grosse Vermehrung. Die Leute verstehen das Problem nicht. Die Katzen, die ins Tierheim hereingebracht werden, sind alle krank, öfters haben sie Virenkrankheit, oder sind von Bakterienkrankheiten infiziert. Als drittes Problem zählt noch dass sie von Würmer infiziert sind. Das wird auch von den Untersuchungen bewiesen: von jeder neu aufgenommenen Katze nehmen wir eine Kotmuster, so wird das Tier parasitologisch untersucht, und 25-30 % der Tiere sind von irgendeinem Parasit infiziert.

Wir legen grossen Wert auf die Erziehung, Anschauungsformung, derer Wichtigkeit viele Fälle beweisen: als man zum Beispiel in der Nacht in Einkauftasche die 6 Wochen alten Welpen ins Tierheim hineinschmuggelt, oder als Leute während der Öffnungszeit auf dem zum Tierheim führenden Weg Hunde aus dem Auto ausschmeissen. Oft werden Katzenbabys ( 2-3 Wochen alt) in die Mülltonne in Plastiktasche ausgeschmissen. Dieses Jahr passierten 2 Fällen, wo wir sehr empört waren, dass auch andere Tiere im Gefahr sind: erstmal 3 Meerschweinchen wurden auf dem Tierheimweg von Leuten ausgesetzt, und ein anderes Mal ein blinder Hase fanden wir in der Nähe. Ein riesengrosses Problem ist, dass die Leute unverantwortlich sind. Dieses Jahr wurden sehr viele von uns vermittelte Tiere ins Tierheim zurückgebracht. Es ist wahr, dass im Vertrag steht, dass wir unsere Tiere zurücknehmen. Leider wird das von vielen Leuten falsch verstanden, und sie meinen, dass sie nicht langfristig denken müssen. Die Adoptierung wird von den Besitzern leider nicht immer gut durchdacht. Viele geben dem Tier nicht genügende Zeit zum Angewöhnen, sie lehren ihrem Tier die Regel nicht, nur erwarten sie, damit das Tier alles sofort weiss. Die Tierhaltung braucht aber Zeit und Energie, und hat nicht nur schöne Seiten, man muss sich mit dem Tier auch beschäftigen.

 

Dank unseren Unterstützern aus Deutschland, dem Ehepaar Kolwer ; der Hundehilfe Hinterland; und der Hund-und Katz Tierhilfe konnten wir für viele Hunde ein  neues Zuhause finden. Bei jedem Besuch im Tierheim brachten sie für  uns immer Spenden; Ausrüstungen, Medikamenten, Trockenfutter, Nassfutter usw.  Leider können auch sie in der Katzenvermittlung nur weniger helfen.

Unterstützer vor Ort kann man auch weiterhin nur sehr schwer finden, niemand will zur Tierheimbetrieb( Regiekosten, Arbeiterlöhne) beitragen. Als wir die Programme organisieren, schreiben wir viele Briefe um Spende zu bitten, wir bekommen aber oft keine Antwort, und fast nie eine Unterstützung, trotzdem, dass wir dort zu einem konkreten Ziel, zu konkretem Programm um Hilfe bitten.

Dieses Jahr machte für uns ein grosses Problem, dass wir keine entsprechende Arbeitskräfte finden konnten. Das niedrige Arbeitslohn und dass man hier wirklich arbeiten muss, macht den Jugendlichen kein Lust bei uns zu arbeiten. 

Medien Präsenz - wo und worüber? 

Die örtlichen Medien berichten über unsere Aktivitäten regelmässig. Jeden Monat sind wir im Tagesblatt Fejér Megyei Hírlap anwesend. Im Radio Vörösmarty haben wir jede 2.Woche ein Tiervermittlungsprogramm. Auch das Fehérvár Televízió und das Fehérvár Rádió informieren die Bewölkerung über unsere Programme, Aktivitäten. Auf den on-line Flächen sind wir anwesend: 8000.hu, feol.hu und székesfehérvár.hu . Auf unserer Homepageseite liessen wir 16 Berichte erscheinen. Auf unserer facebook Seite ( hat schon 8000 Mitglieder) lassen wir täglich 2-3 Texte erscheinen. Im Kossuth Radio konnte man mehrmals Reportage von uns hören: über das Tierheim, Tierschutz, Wirkung des Wetters, Schutz von Igel, Tageskurs für Kinder usw. Im Radio Kossuth startete im Oktober ein Tierschutzprogramm, dessen ständige Experte unsere Tierheimleiterin Gyöngyi Krepsz ist, so können wir nicht nur von den örtlichen, sondern auch von den ländlichen Arbeit des Vereins Herosz berichten. Redakteurin und Leiterin des Programms ist Andrea Benkő. Dank der Unterstützung von der GmbH Meta-inf Kft. wurde ein Videofilm ( in Ungarischen und Englischen sprachen) über unsere Tatigkeit im Tierheim gedreht, der Film wird von der Firma in Ungarn und auch im Ausland verbreitet. Das Fernsehen TV2 drehte einen Film am 28. November im Tierheim für seine Sendung Szép hazám Magyarország! ( Meine schöne Heimat Ungarn!), der am 15.Dezember im TV2 gezeigt wurde ( wird noch zweimal wiederholt).